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Drohne kaufen - Die wichtigsten Tipps auf einen Blick

Wer sich seine erste Drohne kaufen will, steht vor einer schweren Entscheidung. Zum einen gibt es viele verschiedene Modelle in den unterschiedlichsten Größen, zum anderen variieren die Preise vergleichsweise stark. Aber wie findet man heraus, welche Drohne die Beste für einen ist? Dazu gibt es verschiedene Tipps und Tricks, die nachfolgend von uns näher erläutert werden.

1. Die erste eigene Drohne kaufen - das Budget

Bevor man überhaupt die erste eigene Drohne kaufen kann, muss man sich über einen der wichtigsten Punkte bei der Kaufentscheidung im Klaren sein: über das Budget. Denn günstige Drohnen gibt es zum Beispiel bereits ab ca. € 50,00. Nach oben hin sind allerdings keine Grenzen gesetzt. Zumindest nicht auf Seiten der Hersteller. Denn je nach Qualität und Ausstattung, kann sich der Kaufpreis schnell im mittleren vierstelligen Bereich bewegen. Dabei sollte man von vorn herein beachten, dass nicht nur der eigentliche Kauf bezahlt werden muss. Gerade für Anfänger empfiehlt es sich, zu Beginn direkt einen Satz Ersatzteile mitzukaufen. Denn obwohl das Steuern der Drohnen vergleichsweise einfach ist, kann man die ein oder andere Bruchlandung bei den ersten Flugversuchen nicht ausschließen.

Hierbei kann es vorkommen, dass die erste Landung etwas anders ausgeht als gedacht! Ebenfalls können Objekte bei der anfänglichen Überfordung schnell übersehen werden. Je nach stärke des Sturzes sollte man hier zumindest einen 2ten Satz Rotoren und andere Bauteile haben. Einige Drohnen wie z.B. die DJI Phantom 3 Professional (Review findet ihr ebenfalls mit Video auf unserem Blog), kommen von Haus aus mit einem 2ten Satz Rotoren und passendem Werkezeug, zur schnellen Reparatur!

Allein durch die Festlegung des Budgets wird sich die Auswahl schon einmal auf eine deutlich geringe Anzahl von verfügbaren Modellen beschränken. Allerdings ist der Kaufpreis nicht das einzige wichtige Kriterium, das es zu beachten gilt, wenn man eine Drohne kaufen will. 

2. Eine Drohne kaufen? Welches Modell darf es sein?

Wie eingangs bereits erwähnt wurde, stehen viele verschiedene Modelle zur Auswahl, wenn man eine Drohne kaufen will. Zunächst unterscheidet man sie nach der Anzahl ihrer Rotoren. Vom Tricopter mit 3 Rotoren bis hin zum Octocopter mit insgesamt 8 Stück, sind einige Varianten erhältlich. Wenn man allerdings die erste eigene Drohne kaufen will, sollte man idealerweise zu einem Quadrocopter greifen, denn solche Drohnen bieten verschiedene Vorteile.

Zum einen sind sie besonders einfach zu fliegen, weil die vier Rotoren für ausreichend Flugstabilität sorgen. Zum anderen ist die Flugstabilität umso höher, je kleiner und robuster die Drohne gebaut ist. Man profitiert also direkt doppelt, denn einerseits vermeidet man mit der Wahl eines Quadrocopters zumindest einen Teil der unvermeidbaren Stürze. Andererseits sind die kleineren Modelle natürlich im Regelfall etwas günstiger.

Daneben gibt es bei den Modellen auch verschiedene Formen. Am häufigsten ist die sogenannte +-Form, bei der beide Achsen jeweils mit einem Motorenpaar ausgestattet sind. Zusätzlich sind noch Drohnen in der X- und H-Form erhältlich. Bei diesen sind die Motoren in einem Winkel von 45° zur Flugrichtung ausgerichtet, was die Steuerung entsprechend schwieriger gestaltet. Anfängern ist daher grundsätzlich zu einer Drohne mit +-Form zu raten.

Neben allen diesen verschiedenen Modellen und Formen unterscheiden sich die Quadrocopter selbstverständlich auch in ihrer Ausstattung.

3. Die Ausstattung zählt, wenn man eine Drohne kaufen will!

Wer eine Drohne kaufen will, hat einige Auswahlmöglichkeiten, wenn es um die Ausstattung geht. Dabei gilt die Faustregel: Je mehr Features die Drohne haben soll, umso höher wird der Kaufpreis ausfallen. Von daher sollte man sich bereits vorab darüber im Klaren sein, was man mit der Drohne alles anstellen möchte. Will man mit ihr zum Beispiel lediglich ein paar Flugübungen im Wohnzimmer und im Garten ausprobieren, sind eine Kamera, GPS und dergleichen nur selten erforderlich. Wer hingegen beabsichtigt, atemberaubende Flüge aufzunehmen und Videos mit den Aufnahmen zu erstellen, wird ohnehin eine integrierte oder nachrüstbare Kamera benötigen. Eventuell profitiert man in diesem Fall auch von einer Liveübertragung auf das eigene Handy oder Smartphone.

Eine Funktion sollte die Drohne wiederum in jedem Fall haben: den automatischen Rückflug. Ist solch eine Funktion integriert, kehrt die Drohne automatisch zum Besitzer zurück, wenn die Verbindung zur Steuereinheit unterbrochen wird. Das ist besonders für Anfänger praktisch, die Probleme mit dem Einschätzen der Funkreichweite haben. So kann die Drohne weder verloren gehen noch urplötzlich abstürzen. Andererseits erfordert diese Funktion ein GPS-Modul, das mit entsprechenden Mehrkosten verbunden ist. Diese sind allerdings so oder so gut investiert, denn das Modul ermöglicht nicht nur den automatischen Rückflug. Auch eine automatische Landung oder zum Beispiel das Fliegen einer vorher definierten Strecke ist damit häufig möglich.

Schließlich sollte man aber auch auf einen sonstigen Schutz achten, wenn man eine Drohne kaufen will. Gerade wer den Multicopter draußen nutzen will, wird mit einem integrierten Staubschutz länger Freude am Gerät haben. Aber auch ein Spritzwasserschutz ist nicht verkehrt, denn damit ist ein plötzlicher Regen ebenfalls kein Problem.

4. Weitere wichtige Spezifikationen beim Drohne kaufen

Neben den vorherigen Punkten gibt es noch ein paar technische Spezifikationen, mit denen man sich befassen sollte. Wer eine Drohne kaufen will, sollte dazu folgendes wissen:

  • Auch die Spannweite ist ein wichtiges Auswahlkriterium. Natürlich hängt sie eng mit der jeweiligen Größe der Drohne zusammen. Andererseits legt sie auch fest, wieviel Zusatzgewicht beim Flug getragen werden kann.
  • Sowohl für Anfänger wie auch für Profis ist außerdem die Flugzeit interessant. Zumindest 10 bis 15 Minuten sollte das Fluggerät mit einer Batterieladung in der Luft bleiben können.
  • Und nicht zuletzt ist an die Fernbedienung zu denken, wenn man eine Drohne kaufen will. Hauptkriterium sollte natürlich die Funkreichweite sein. Wer mit anderen zusammen die Drohne fliegen lässt, wird wiederum die jeweilige Frequenz kennen müssen, um zum Beispiel gegenseitige Beeinträchtigungen ausschließen zu können.

Ansonsten versteht es sich wie bei jedem anderen Kauf von selbst, etwaige Bewertungen und Erfahrungsberichte zu lesen, sobald man eine Vorauswahl getroffen hat. So kann man die jeweiligen Stärken und Schwächen miteinander vergleichen und leichter die richtige Drohne kaufen.

5. Mit etwas Vorarbeit eine Drohne kaufen? Es lohnt sich!

Auch wenn das Angebot riesig und die Auswahl schwierig wirkt, eigentlich kann man relativ leicht eine Drohne kaufen. Am wichtigsten ist ohnehin das jeweilige Budget. Ansonsten greifen Anfänger am besten zu einem Quadrocopter mit +-Form, während fortgeschrittene Piloten und Profis auch einmal eine Drohne mit mehr Rotoren und in anderen Formen ausprobieren können. Eine in jedem Fall sinnvolle Funktion ist außerdem der automatische Rückflug, der allerdings ein GPS-Modul voraussetzt. Wenn man dann noch auf die übrigen Spezifikationen, wie die Spannweite, vor allem aber auf die Funkreichweite und die Flugzeit achtet, kann man bedenkenlos eine Drohne kaufen. Lediglich, wer sie vor allem im Freien einsetzen will, ist mit einem Staub- und Spritzwasserschutz gut beraten. Und eines ist garantiert: Die ersten Flüge werden riesigen Spaß machen!

Quadrocopter mit Kamera - Luftaufnahmen und Flugvideos aufnehmen

Ein Quadrocopter mit Kamera eignet sich nicht nur für Anfänger wie auch für fortgeschrittene Piloten. Solche Drohnen haben auch viele andere interessante Vorteile. Und das nicht nur bei den Flugeigenschaften. Mit ihnen kann man nämlich nicht nur beim Fliegen jede Menge Spaß haben. Man kann mit ihnen genauso actionreiche Flugvideos drehen und tolle Luftaufnahmen machen! Somit trifft sich hier der Privatgebrauch, als auch ein gewerblicher Gebrauch. Man stelle sich z.B. einen Immoobilienmakler vor! Dieser könnte nun all seine Objekte mit Luftaufnahmen eines Quadrocopters mit Kamera kostengünstig in ein ganz neues Licht stellen! 

1. Quadrocopter mit Kamera - die Qual der Wahl

Wer sich eine Drohne kaufen will, wird mit einem schier unendlich großen Angebot konfrontiert. Es gibt unzählige Quadrocopter mit Kamera, die sich letztlich aber nicht nur beim Preis unterscheiden. Vor allem ist es meistens nicht die beste Idee, sich rein am Preis zu orientieren. Denn alle Modelle unterscheiden sich auch hinsichtlich der Größe, der Flugdauer, der Reichweite und zum Beispiel in Sachen Bildqualität.

Oftmals lohnt es sich, zumindest im mittleren Preissegment nach dem richtigen Quadrocopter mit Kamera zu schauen. Auch wenn es günstige Einsteigermodelle bereits für ungefähr € 50,00 gibt, lohnt es sich etwas mehr auszugeben. Denn dafür erhält man meist nicht nur eine bessere Qualität, sondern auch einen deutlichen größeren Funktionsumfang.

2. Was macht einen guten Quadrocopter mit Kamera aus?

Ein Quadrocopter ist meist der ideale Kompromiss zwischen Handling und Leistungsfähigkeit. Durch die vier Rotoren sind die Flugeigenschaften gut bis sehr gut. Vor allem ist das Flughalten stabil. Anfänger sollten lediglich auf die +-Form achten. Bei solchen Modellen sind beide Achsen jeweils mit einem Motorpaar ausgestattet. Daneben gibt es zwar noch Drohnen mit X- oder H-Anordnung, diese sind aber im Regelfall deutlich schwerer zu steuern. Andererseits bieten die beiden letztgenannten Anordnungen ein größeres Sichtfeld beim Einsatz einer Kamera. Trotzdem eignen sie sich aber eher für etwas erfahrenere Piloten.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist natürlich die Steuerung. Auch bei einem Quadrocopter mit Kamera sind verschiedene Lösungen denkbar. Zumindest eine einfache Fernbedienung ist bei allen Modellen gegeben. Zum Steuern steht einem allerdings lediglich der Sichtkontakt zur Drohne zur Verfügung (bei den günstigeren Modellen). Die Reichweite ist daher bei diesen Multicoptern im Regelfall beschränkt, vor allem sieht man aber erst später, was man überhaupt aufgenommen hat. Zum anderen gibt es die sogenannte Live View. Bei dieser Steuerung kann man nicht nur den Blickkontakt zum Quadrocopter mit Kamera nutzen. Gleichzeitig wird das Bild der Kamera in Echtzeit an ein mobiles Endgerät, zum Beispiel an ein Smartphone oder ein Tablet übertragen. Alternativ gibt es aber auch diverse Modelle mit einer Fernbedienung, in der ein Display integriert ist. Die Vorteile liegen auf der Hand: Man kann die Drohne nicht nur besser steuern, man sieht auch direkt, was man filmt. Aktuellere Modelle bieten außerdem eine sogenannte FPV-Option

3. Den Quadrocopter mit Kamera per FPV steuern

FPV steht für "First Person View" und vermitteln ein ganz neues Fluggefühl. Hat die Drohne genug Power, ist sie also schnell genug, kann man sich beinahe wie ein Jetpilot fühlen. Denn dabei steuert man sie aus der Pilotensicht. Dazu kann einerseits ein Display genutzt, besonders faszinierend ist es aber andererseits mit einer FPV-Brille. Diese Brillen sind den VR-Brillen für Smartphones sehr ähnlich und lassen einen tief in das Pilotenerlebnis eintauchen. Dabei sieht man bei vielen Modellen in dieser Sicht zahlreiche Angaben, wie zum Beispiel die Geschwindigkeit oder die Flughöhe. Besonders nützlich ist wiederum die Anzeige der verbleibenden Flugdauer.

Allerdings muss man bei der FPV-Option ein wichtiges Detail beachten. Während des Flugs in dieser Ansicht besteht kein Blickkontakt zur Drohne. Das ist so allerdings nicht zulässig. Rechtlich muss man daher einen sogenannten Spotter dabeihaben. Das ist eine andere Person, die über eine zweite Fernbedienung verfügt und im Notfall eingreifen, wenn der Pilot beispielsweise ein Hindernis nicht rechtzeitig sehen kann. Man fliegt seinen Quadrocopter mit Kamera dann also zusammen mit einem Co-Piloten. Aber auch das kann jede Menge Spaß machen! Besonders fortschrittlich gelten dabei aktuell die Quadrocopter von Parrot.

4. Was gibt es bei einem Quadrocopter mit Kamera noch zu beachten?

Neben den unterschiedlichen Anordnungen der Rotoren und der Steuerung unterscheiden sich die zahlreichen Quadrocopter mit Kamera natürlich auch in anderen Details. Das gilt insbesondere für die Kameraqualität. Und es ist schon verwunderlich, wie unterschiedlich gut die Auflösung selbst beim "garantierten FullHD-Format" noch sein kann. Die Faustregel lautet:

Je günstiger der Quadrocopter ist, umso schlechter ist meistens die Kamera.

Außerdem sollte man natürlich stets auf die weiteren Funktionen achten:

  • Ein GPS-Modul ist heutzutage nahezu Pflicht. Denn nur damit stehen einem Funktionen, wie z.B. der automatische Rückflug zur Verfügung.
  • Auf Extras, dazu gehören unter anderem ein Kompass, ein Höhenmesser und dergleichen, kann man im Regelfall verzichten. Ein zweiter Akku im Lieferumfang lohnt sich hingegen in jedem Fall.
  • Das gilt umso mehr, wenn die Drohne nur eine vergleichsweise geringe Flugzeit von fünf bis zehn Minuten vorweisen kann. Ohne Ersatzakku währt die Freude ansonsten nur sehr kurz.
  • Besonders wichtig sind außerdem sogenannte Stabilisatoren bzw. ein Gyrosystem. Dabei wird anhand der Winkelgeschwindigkeit an den Rotoren die Motordrehzahl elektronisch geregelt. Das reduziert Auswirkungen von Störungen und erhöht die Flugstabilität!
  • Aber auch ein automatischer Start und eine automatische Landung sind als Funktionen für Anfänger Gold wert. Denn wer möchte seinen Quadrocopter mit Kamera schon gern bei den ersten Flugversuchen beschädigen?

Man muss sich mithin also ein wenig mit der Materie beschäftigen, bevor man einen Quadrocopter mit Kamera kaufen kann. Dann wartet allerding ein echtes Vergnügen auf einen. Aber Achtung! Es gibt auch rechtlich ein, zwei Dinge zu beachten!

5. Einen Quadrocopter mit Kamera fliegen - so ist die Rechtslage

Abgesehen von der Einschränkung beim Nutzen einer FPV-Option, gibt es noch weitere rechtliche Auflagen für den Betrieb einer Drohne. Diese sind von Land zu Land sehr unterschiedlich. Daher sollte man sich vorher genau informieren, bevor man seinen Quadrocopter mit Kamera im Ausland aufsteigen lässt.

In Deutschland wiederum muss man sich bei Flügen zu privaten Zwecken meist keine Gedanken machen. Lediglich bei Sicherheitseinrichtungen sollte der nötige Abstand gewahrt werden. Dazu gehören nicht nur Kasernengelände und Gefängnisse, auch in kontrolliertem Luftraum oder in der Nähe von Flughäfen ist besondere Vorsicht geboten.

Aber auch bei der Benutzung der Kamera sollte man mit Bedacht vorgehen. Denn wenn man Menschen filmt, die das eigentlich gar nicht wollen, kann es zu rechtlichen Problemen kommen. Wird man gebeten, die Aufnahmen zu löschen, sollte man der Bitte zumindest nachkommen als später das Nachsehen zu haben. 

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Der Drohnen-Test: 3 Quadrocopter für jeden Geldbeutel

Im Drohnen-Test müssen sich drei Quadrocopter aus unterschiedlichen Preisklassen miteinander messen. Wie weit kann das günstige Einsteigermodell für weniger als € 100,00 mit der Konkurrenz mithalten? Und was kann der teuerste Quadrocopter mit Kamera im Vergleich dazu? Ob man als Anfänger eine Drohne kaufen will oder sich als Profi ein Upgrade wünscht - mit einem der folgenden Modelle kommt man garantiert auf seine Kosten! Wir haben zu diesem Zweck das Internet nach Videos, Berichten und User Rezensionen durchforstet, um euch eine Zusammenfassung von 3 Modellen, die besonders herausgestochen sind (bis 1000 Euro), zu liefern!

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